FASA®-RAU-Spreizen-Abdichtung durch Einkleben von FASA®-Stöpseln


Als Alternative zur Hohlraumverfüllung mit Spezial-Quellmörtel 08/35 bietet sich das Verschließen der FASA®-Rauh-Spreizen durch Einkleben von FASA®-Stöpseln an. Je nach Anforderung an die Dichtigkeit der Wand kann der Einsatz nur eines 20 mm langen Stöpsels bis hin zur Vollverstöpselung der gesamten Wanddicke durch längere Stöpsel erfolgen.

 

Der Spezial-Faserbetonkleber (2 Komponenten) gewährleistet aufgrund seiner Konsistenz bei Einhaltung der Verarbeitungsrichtlinien eine sichere Abdichtung zwischen der Innenwandung der Spreize und dem Stöpsel. 

Äußerst wichtig bei der Spreizenabdichtung durch Einkleben von FASA®-Stöpseln ist die gewissenhafte Reinigung des Spreizenhohlraumes. Im ersten Arbeitsgang werden mit der Drahtbürste die groben Verunreinigungen gelöst und entfernt.

 

Die zweite Reinigungsstufe wird mit einer Rund-Weichbürste durchgeführt (trocken), hiermit werden letzte, meist pulver- und staubförmige Partikel, ausgebürstet.


Um ein Durchrutschen des einzuklebenden Stöpsels zu verhindern, ist es erforderlich, einen festen Widerstand zu erzeugen. Hierzu wird mit einer Stahlrohrschlaglehre ein etwas übermaßiger Kunststoff-Stopfen in den Spreizenhohlraum eingetrieben. Der Anschlag an der Lehre sorgt für die richtige Eindringtiefe.

  

Der nach Arbeitsanweisung vorbereitete Spezial-Faserbetonkleber wird auf der Stirnseite und der umlaufenden Außenfläche des Stöpsels aufgetragen. Wichtig ist, dass der FASA®-Stöpsel stramm gegen den Kunststoff-Stopfen gepresst wird. Hierdurch bildet sich zwischen Stopfen und Stöpsel an der Stirnseite eine geschlossene Kleberscheibe und der überschüssige Kleber wird zwischen Stöpsel und Innenwand der Spreize gepresst. Mit einem zweiten Stöpsel wird ebenso verfahren. (Abb. ähnlich)